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Demokratie auch in einer Familie

Die kleinste Einheit in einer Demokratie ist die Familie. Hier sollte also die Demokratie in ihren Grundsätzen gelebt werden, denn sonst kann sie in den höheren Eben ja eigentlich gar nicht funktionieren. Dass das nicht immer so ganz funktioniert, ist klar. Würde jeder in der Familie gänzlich nach seiner Meinung leben, wäre das Chaos wohl vorprogrammiert. Das sind aber rein private Dinge, wo zwar prinzipiell auch jeder Mensch das Recht auf seine eigene Meinung hat, dies aber zu sehr schlechten Entscheidungen führen könnte. Deswegen ist es auch gesetzlich geregelt, dass Minderjährige zunächst einmal die Anweisungen ihrer Eltern zu befolgen haben und diese auch durch ihre Unterschrift ihr Einverständnis in vielen Belangen geben müssen. Auflehnung gegen diese beschnittenen Rechte der Demokratie gibt es an jedem Tag Tausende Male auf der ganzen Welt.

Die Erziehung zur Demokratie ist wichtig. Der Vater als Patriarch, die Mutter als gefügige Begleiterin seines Daseins, die Kinder als reine Befehlsempfänger: Diese Zeiten sind ein für alle Mal vorbei und sollten nach Möglichkeit auch niemals wiederkehren. In vielen, längst aber nicht allen Familien in der demokratischen Welt funktioniert es mittlerweile ganz gut, dass zumindest zwischen den Partnern die Entscheidungen unter Berücksichtigung der Argumente beider Parteien getroffen werden. Über den Urlaub zum Beispiel könnte man ja auch die Stimmen der Kinder berücksichtigen; manche gute Idee kommt hier zutage. Die Unterdrückung, die in anderen Kulturen immer wieder noch thematisiert werden muss, wird sich auch in den nächsten Jahren noch nicht beseitigen lassen, auch wenn Menschenrechtler sich vehement dafür einsetzen. Leider ist die Demokratie aber auch in mancher deutschen Familie nicht wirklich das, was sie sein sollte: Ein gleichberechtigtes Miteinander aller Personen.

Ist das Sparpaket ein Zeichen von Demokratie?

In einer Demokratie regiert das Volk, indem es sich Menschen aussucht, die in ihrem Sinne arbeiten und das Land lenken. Das betrifft alle Bereiche, auch die Finanzen des Staates. Sparen muss der Deutsche, sagt nun die Regierung. Und das, nachdem man Jahrelang das Geld, das man sich seit dem Krieg sauer verdient hat, mit vollen Händen in die Länder verteilt hat. Niemandem geht es so gut, wie den Politikern in unserem Lande. Sie verdienen gut und können sich nicht über kleine Altersbezüge beschweren. Sie haben eigentlich ausgesorgt, auch wenn sie nur kurze Zeit in wichtigen Positionen beschäftigt sind.

Sparen will man in der Familienförderung, bei den Angestellten im öffentlichen Dienst, bei den Hartz IV Empfängern. Bei letzteren hat man noch die Erklärung, die Menschen durch diese harten Maßnahmen zur Arbeit motivieren zu wollen. Das Elterngeld, das mit großem Tamtam eingeführt wurde, wird nach den vorliegenden Plänen gekürzt beziehungsweise gestrichen. Bei all diesen Entscheidungen wird der Bürger nicht gefragt. Er wird vor vollendete Tatsachen gesellt und muss schlucken, was ihm aufgetischt wird. Ein kleiner Personenkreis hat die Kürzungen und Sparmaßnahmen beschlossen für Millionen von Bürgern.

Wie ungerecht mag es da dem kleinen Mann erscheinen, dass die Dienstfahrzeuge gar nicht groß und schnell genug sein können, und Milliarden und Abermilliarden für andere Länder scheinbar vorhanden sind. Nun ist die Frage, ob die Regierung, die das deutsche Volk selbst ausgesucht hat, das wirklich so entscheiden darf, oder nicht. Ändern kann man nichts, bis zur nächsten Wahl. Wenn das Sparpaket sein muss, ist die ganze Demokratie gefragt – arm und reich, arbeitend und arbeitslos, Politiker und Bürger.

Meinungsfreiheit in der Demokratie

Die Meinungsfreiheit ist immer wieder ein Punkt, bei dem es sehr viele Streitigkeiten gibt. Meist sind diese damit verbunden, dass sie eben nicht eingehalten werden oder gar vernachlässigt werden. Die Meinungsfreiheit muss unbedingt für die Leute vorhanden sein, denn jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Man darf niemanden beleidigen oder gar in irgend einer Form erniedrigen. Dies ist nicht gestattet und hat auch nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun. Man kann nämlich dadurch einen Menschen seelisch sehr verletzen und dies ist nicht im Sinne der Meinungsfreiheit.

Die Meinungsfreiheit wird auch immer wieder einmal anders verstanden, wenn es um Demonstrationen geht in denen Menschen ihre Meinung frei kund tun möchten. Dies kann nur in Maßen geduldet werden, da es in solchen Situationen immer wieder zu Ausschreitungen kommen kann. Man sollte also auch hier immer darauf achten, dass man sich an die Vorgaben hält. Die Meinungsfreiheit braucht der Mensch um sich frei entfalten zu können. Diese wird aber durch bestimmte Gesetze eben eingeschränkt und dies hat auch durchaus seinen Sinn. Man sollte immer daran denken, dass es Menschen gibt, die man mit so einer Meinung verletzt und deshalb auch schlecht behandelt.

Eine Anzeige kann daher auch schnell einmal auf dem Tisch liegen, denn Beleidigungen gelten nicht als Meinungsfreiheit, sondern  können zur Anzeige gebracht werden. Jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu sagen, wenn diese sachlich korrekt und auch nicht beleidigend ist. Die Demokratie gibt jedem das Recht die Meinung zu sagen und deshalb ist sie eine gute Staatsform, die unbedingt beibehalten werden muss.