Bei der Ausbildung auf die Zukunft achten

Nicht jeder Beruf hat Chancen für die Zukunft, das muss man bei der heutigen Berufswahl besonders beachten, wie viele andere wichtige Dinge, die sich ergeben, wenn man auch der Suche nach einem Beruf ist. Es kann gut der Fall sein, dass genau der Lieblingsberuf vom Aussterben bedroht ist, da er einfach durch Maschinen ersetzt wurde oder im schlechtesten Fall einfach nicht mehr gebraucht wird. Das bedeutet schon wieder eine Einengung in der Berufswahl, die ohnehin schon schwer genug ist.

Am besten man sucht sich einen Berufsberater, der genau weiß, wie die Situation am Arbeitsmarkt gerade ist und welche Wege man am besten einschlägt in Sachen Ausbildungsstelle. Augenoptiker ist einer der Berufe, die durch die vielen Laseroperationen an Kunden verloren hat, trotzdem ist die Brille immer noch ein Schmuckstück der Mode. Manche wollen eben gar nicht ohne Brille leben, da sie es schick finden, eine zu tragen. Aus diesem Grund werden dem Augenoptiker die Kunden so schnell nicht ausgehen. Außerdem gibt auch noch viele Augenkrankheiten, die nicht durch eine Operation zu behandeln sind. Die Brille ist einfach schon zu einem schönen Accessoire geworden, deswegen werden manchmal noch viel lieber Brillen gekauft, als sie wegzulegen.

Ein Beispiel für einen aussterbenden Beruf ist der Schmied. Dieser Beruf hat seine Bedeutung in der Gesellschaft verloren. Er wird nicht mehr jeden Tag gebraucht sondern bekommt Aufträge die meistens der Kunst dienen – wie zum Beispiel das Fertigen ausgefallener Tore oder Bilderrahmen oder moderne Kunst. Der Schmied, der damals bekannt dafür war, dass er die Hufen der Pferde beschlagen hat und schöne Zäune geschmiedet hat, ist heute leider nicht mehr gefragt. Man sollte also nicht blind an seine Berufswahl gehen, sonder immer vorausschauend denken, um nicht in die Falle des aussterbenden Berufs zu tappen.

USA nicht länger Zugpferd der Weltwirtschaft?

Angesichts ihrer Größe als Industrienation hatten sich die Vereinigten Staaten von Amerika die führende Position in der Weltwirtschaft nicht schwer erkämpfen müssen. Man hatte Einfluss und zwar durch neue Technologien, Bodenschätze und einen daraus resultierenden Reichtum. Diese Position gegenüber der restlichen Welt verstand man natürlich auch auszunutzen. Die Wirtschafts- und Bankenkrise hat hier einige Dinge verändert. Man kann nicht länger von dieser Selbstverständlichkeit des american way of life ausgehen. Sicher ist die Krise weitestgehend überwunden. Die großen Banken, wie zum Beispiel Goldman Sachs erfreuen sich guter Perspektiven und auch die Wirtschaft läuft wieder an.

Allerdings ist man weit davon entfernt, sich wirklich schon über gute Ergebnisse beziehungsweise gewohnte Zahlen freuen zu können. Es gibt die guten Pressemitteilungen über schwindende Arbeitslosigkeit und wachsende Konjunktur, doch relativieren sich genau diese positiven Meldungen im Moment gerade wieder. Die erwartete weitere Senkung der Arbeitslosenrate stagniert und die Werte im Leitindex der Industrie verschlechtern sich: Deutliche Zeichen dafür, dass der Aufschwung zwar existent ist, aber nicht in dem Maße, wie es die USA bräuchte, um wieder unangefochten an die Weltspitze zu kommen. Viele Unternehmen aus den Staaten haben ihre Prognosen bezüglich Wachstum und Umsatz für das laufende Jahr schon wieder nach unten korrigiert.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal, die rosige Zeiten versprachen, entstammten zudem noch aus den Nachwirkungen einiger Konjunkturprogramme und müssen sich unter reellen Bedingungen nun erst wieder beweisen. Ansonsten kämpft man gegen einen Konsumeinbruch, der vor allem in den USA sehr bedeutende Folgen hat. Wer aber kann von Menschen, die mit der Arbeitslosigkeit kämpfen oder sie befürchten müssen, verlangen, dass sie ihr Geld als Motor für die inländische Wirtschaft ausgeben und nicht für schlechte Zeiten sparen?