Lehrstellen im Überfluss?

Man stelle sich einmal vor, es gibt eine Menge arbeitslose Jugendliche, die keine Lehrstelle finden können, aber zugleich tausende von freien Lehrstellen im gleichen Land! Das ist wirklich eine Tatsache und eine Änderung ist nicht in Sicht. Das Problem, das Ausbilder und Auszubildende nicht zusammen führen kann, ist die Bildungskluft, die es leider im Moment im Lande Deutschland zu beklagen gibt. Es gibt Lehrstellen, für die sich selbst die Schulabgänger mit den schlechtesten Zeugnissen zu schade sind. Diese finden sich vor allem in der Gastronomie und im Dienstleistungsgewerbe, also überall, wo man wirklich arbeiten muss, und zwar vom ersten Arbeitstag an.

Stunden lang und das auch noch am Wochenende zu jedem Gast in einem Restaurant freundlich zu Mitarbeitern und Gästen zu sein oder am Herd zu stehen, Geschirr zu spülen und sich herum kommandieren zu lassen, ist eben nicht jedermanns Sache. Allerdings gehört dies zu einer Arbeit in der Gastronomie, wie das Amen zu jeder Bibel. Die Arbeitsmoral lässt zu wünschen übrig und das merken die Ausbilder am allerersten. Sie schreiben Lehrstellen aus, auf die sich zum Teil niemand bewirbt, weil einfach die Lust auf einen Knochenjob nirgends mehr zu finden ist. Das oft niedrige Anfangsgehalt und die geringen Aussichten auf Trinkgeld erschweren es den Gastronomen zudem, begeisterungsfähiges Personal für die Ausbildungsstellen zu bekommen, selbst, wenn sie Schulabgänger ohne jeglichen Abschluss und mit desaströsen Noten einstellen würden.

Andere Ausbilder haben das Problem, dass sie keine qualifizierten Azubis finden können. Die eingehenden Bewerbungen sind voller Rechtschreibfehler und in einer katastrophalen Form; die Bewerber interessieren sich zum Teil nicht wirklich für die ausgeschriebene Stelle. Aus dieser Flut von ungeeigneten Bewerbern wenigstens das Mittelmaß heraus zu picken, ist schwer. So bleiben viele Lehrstellen einfach unbesetzt, was der Sozialpolitik in Deutschland sicher nicht zu Ruhm und Ehre gereicht.

Bekämpfung der Wüstenbildung durch die UN

Die UN hat auf der ganzen Welt viele Verantwortungen übernommen, die natürlich allem voran der Menschheit als gesamtes dienen. Unter anderem will man auch der Desertifikation entgegen wirken. Unter Desertifikation versteht man die Ausbreitung der Wüsten, die Veränderung von vormals grünen und ertragreichen, fruchtbaren Regionen zu dürren Landstrichen. Die Wüste ist zwar ein wichtiger Lebensraum für einige Tiere und auch Pflanzen, sie kann aber vor allem für den Menschen zu einer großen Gefahr werden. Daher hat die UN beschlossen, die weitere Wüstenbildung zu beeinflussen und auch zu verhindern.

Die Vereinten Nationen können dies jedoch nicht ohne Hilfe. Das Vorhaben wurde deshalb zu einem großen und konkreten Ziel erklärt und es wird auch aktiv dafür gekämpft, dass die Wüstenbildung auf der Erde weniger wird. Sieht man sich die Neubildungen der einzelnen Wüsten an, dann ist dies teilweise sehr erschreckend. Die Wüste ist ein wichtiger Lebensraum, er darf natürlich nicht ganz zerstört werden oder gar so eingeschränkt werden, dass das Gleichgewicht dieses Teils der Erde nicht mehr vorhanden ist. Man sollte daher auch darauf achten, dass die Wüstenbildungen nicht so gering werden, dass hier etwas zerstört wird, was sehr wichtig für die Vegetation der Erde ist. Die Vereinten Nationen haben sich darüber sehr viele Gedanken gemacht und sind sich auch im Klaren darüber, dass man hier sehr konsequent und auch strikt vorgehen muss.

Durch die Wüsten und Steppen und deren Ausbreitung sind etwa eine Milliarde Menschen in Gefahr. Es gehen auch in jedem Jahr ungefähr zwölf Millionen Hektar fruchtbarer Boden verloren, der natürlich für die Gewinnung von Lebensmitteln und als Lebensraum gebraucht wird. Die Maßnahmen, um diese Ausbreitung zu verhindern und dagegen anzukämpfen, kosten sehr viel Geld. Die UN schätzt derzeit die Kosten auf 30 Millionen Euro im Jahr. Dies ist eine hohe Summe, dennoch darf man dabei nicht vergessen, dass Menschenleben gerettet und auch Grundlagen weiterhin erhalten bleiben für die Menschheit.

Fertigungen für Fertiggaragen teilweise ins Ausland verlagert

Sehr viele Branchen gehen dazu über, im Ausland die einzelnen Komponenten für ihre Produkte herstellen zu lassen. Das bedeutet für den Kunden nicht, dass es sich hierbei um schlechtere Qualität handelt, denn es sind in der Regel von kompetenten Fachkräften geführte Betriebe, die die Arbeiten ausführen. Lediglich der Preis wird davon beeinflusst, denn die Löhne und die Preise für Material sind in manchen Ländern eben billiger, was sich trotz der Kosten für die Logistik durchaus noch auf den Wiederverkaufspreis auswirken kann. Wer auf dem Markt mit der Konkurrenz mithalten möchte, kann es sich nicht erlauben, teuer zu produzieren. Das schlägt sich dann entweder auf den eigenen Gewinn nieder oder aber auf den Verkaufspreis, der dann über dem der anderen Firmen liegt. Weniger Kunden bedeutet, weniger Einnahmen und das ist der Anfang vom Untergang für jedes Unternehmen. Wie die Verlagerung ins Ausland geschieht, ist verschieden. Entweder wird ein ausländisches Unternehmen mit gewissen Qualitätsvorgaben einfach mit der Herstellung verschiedener Bauteile beauftragt, oder ein eigenständiges Unternehmen gegründet, speziell für die Fertigung einzelner Komponenten. Dieses steht dann entweder unter der Leitung deutscher Vorarbeiter oder die deutsche Firmenleitung übernimmt die Ausbildung, Schulung und Auswahl der Angestellten, um den Standard zu wahren.

Ein Unternehmen könnte nicht mehrere Jahre Garantie auf seine Produkte versprechen, wenn sie sich nicht vollkommen sicher wäre, keine schlechte Qualität zu liefern. Also wird man darauf achten, dass die Fertiggaragen und alle einzelnen Teile, die hier verbaut werden, nach allen Regeln der verlässlichen deutschen Handwerkskunst hergestellt werden. Die billigere Produktion im Ausland darf natürlich auf keinen Fall die Folge haben, dass das Unternehmen bei den verkauften Garagen immer wieder für Mängel zur Verantwortung gezogen wird. Das wäre nicht nur schlecht für den lebenswichtigen Ruf der Firma, sondern schmälert auch den Gewinn des Unternehmens erheblich und nachhaltig. Deshalb muss, falls im Ausland produziert wird, nach höchstem Standard in Material und Arbeitsweise gearbeitet werden.

Zwei Arten gibt es, Fertiggaragen herzustellen. Zum einen werden hier so genannte Schalungsmaschinen verwendet. Dabei werden nicht die einzelnen Wände in Formen gegossen, sondern eine Schalung für den kompletten Korpus der Fertiggarage genutzt. Durch Rütteln erreicht man eine blasenlose Festigung des Betons und das Fehlen von Fugen und Montagestellen. Durch das Einfügen des vorgefertigten Bodens kann der Rest der Garage gleich mit dem Boden verbunden werden. Auch ein nachträgliches Anschrauben und verfugen ist möglich. Der Boden der Garage, sofern er extra gefertigt wird, ist eine Komponente, für die man über die Auslandsproduktion nachdenken kann.

Viele Länder profitieren davon, dass die deutschen Industriebetriebe ihre Fertigung in ihre Regionen verlegen. Einige deutsche Unternehmen haben sich beispielsweise auch in Polen angesiedelt. Laut www.auswaertiges-amt.de führte nicht zuletzt diese Tatsache dazu, dass Polen als einziges EU-Mitgliedsland ein positives Wirtschaftswachstum vorweisen kann. Nach wie vor sind die Löhne in Polen sehr günstig, auch wenn in den letzten Jahren eine gewisse Angleichung an europäische Standards erfolgte. Das Produzieren in Polen ist vor allem für Unternehmen günstig, die nahe der östlichen Grenze der Bundesrepublik ansässig sind und von dort aus den weiteren Verkauf ihrer Produkte erledigen. So halten sich die Kosten für den Transport in Grenzen und natürlich ist auch eine Zusammenarbeit über die geringere Distanz viel leichter in die Tat umzusetzen.

Für den Verbraucher bedeutet es keinen Unterschied, ob nun eine Fertiggarage oder ein anderes Produkt allein in Deutschland oder mit in Ausland gefertigten Komponenten hergestellt wird. Das Verschmelzen der Länder vor allem innerhalb der Europäischen Union bringt nur Vorteile mit sich. Dies macht bei Garagen einen ebenso geringen Unterschied aus, wie zum Beispiel bei den Fahrzeugen, die zwar ein deutsches Label tragen, aber für die die einzelnen Bauteile aus aller Herren Länder zusammen gekauft werden.

Durch die EU gibt es auch neue Richtlinien bei der Reiserücktrittsversicherung

In der Regel bekommt jeder Urlauber, der eine Reise bucht, auch eine Reiserücktrittsversicherung empfohlen. Diese ist dazu gedacht, bei einem wichtigen und unvermeidbaren Grund, die Reise nicht anzutreten, für die oft hohen Stornogebühren aufzukommen. Nicht verwechseln darf man diese Art der Reiseversicherung mit einer Reiseabbruchversicherung, die dann eintritt, wenn der Urlaub aus bestimmten Gründen zwar angetreten, dann aber abgebrochen werden muss. Im Klartext bedeutet dies: Hat ein Urlauber die Reise noch nicht begonnen, wenn der Verhinderungsgrund eintritt, muss die Reiserücktrittsversicherung einspringen; sobald er unterwegs ist, können begründete Ansprüche nur noch bei der Reiseabbruchversicherung geltend gemacht werden. Angebote für entsprechende Reiseversicherungen, auch für Auslandskrankenversicherungen und Zusatzversicherungen, sind im Internet erhältlich. Hier erfährt jeder Kunde auch eine eingehende Beratung darüber, welche Versicherung er braucht und welche in seinem konkreten Fall keinen Sinn macht. Viele Touristen wissen nicht so recht, ob sie eine Reiserücktrittsversicherung abschließen sollen und machen den Fehler, lieber das Geld zu sparen. Im konkreten Fall bleiben sie dann auf den Kosten für die stornierte Reise sitzen, obwohl für vergleichsweise wenig Geld eine volle Erstattung hätte beantragt werden können.

Welcher Grund muss vorherrschen, damit eine Reiserücktrittsversicherung einspringt? Im Genauen entnehmen die Versicherten dies ihrer Police, denn hier kann es Unterschiede geben. Laut geltendem Recht sind aber einige Fakten über nahezu jede Reiserücktrittsversicherung abgedeckt:

-    Die versicherte Person und alle weiteren, in der Police abgesicherten Mitreisenden können von einer Reise Abstand nehmen, wenn an ihrem persönlichen Eigentum ein Schaden entstanden ist. Ursächlich hierfür könnten Naturgewalten, wie zum Beispiel ein Hochwasser sein, aber auch ein Einbruch und der daraus resultierende Schaden am Eigenheim begründen die Absage. Selbstverständlich muss man nachweisen, welcher Schaden durch welchen Einfluss entstanden ist. -    Eine als mitreisende Person eingetragene Frau wird schwanger und kann einen Flug oder einen Klimawechsel aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen. Auch hier ist ein Nachweis zu erbringen. -    Es ist durch einen Arzt nachgewiesen, dass eine über die Reiserücktrittsversicherung versicherte Person eine Impfung nicht vertragen kann, die aber für das entsprechende Urlaubsland unverzichtbar ist. -    Die aus betrieblichen Gründen ausgesprochene Kündigung gegen einen der Versicherten begründet die Absage der Reise. Nicht abgesichert ist eine selbst verschuldete Kündigung. Die betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber muss bei der Versicherung vorgelegt werden. -    Ein Unfall, der vor der Abreise geschieht und dessen Folgen, also eine Rehabilitation oder eine stationäre Behandlung sich mit dem Abreisedatum überschneiden, oder körperliche Gebrechen, die die Reise unmöglich machen, sind ein statthafter Grund, die Reiserücktrittsversicherung in Anspruch zu nehmen. -    Attestiert der Arzt eine schwere, unvorhersehbare Krankheit, kann die Reise aus diesem Grund nicht angetreten werden. Eine Erkältung ist natürlich kein Grund; wohl aber eine schwere Grippe, die mit Fieber und anderen schweren Symptomen einhergeht. Auch hier ist das Attest mit Stempel und Unterschrift des Arztes als Beleg vorzuweisen.

Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, wann eine Reiserücktrittsversicherung einspringen muss, und wann nicht. Es gibt außer den oben genannten Richtlinien ja noch viele andere Argumente, eine Reise nicht anzutreten. Wenn aus dem Liebesurlaub auf Hawaii nichts mehr wird, weil das Paar sich getrennt hat, ist dies kein Grund für die Versicherung, hier einzuspringen. Eventuell kann man das Ticket, das schon bezahlt ist, noch umbuchen; ansonsten könnten die Betroffenen noch versuchen, die Reise zu verkaufen, um ihr Geld wieder zu bekommen.  Wie einer Debatte auf www.vielfliegerforum.de zu entnehmen, kann es auch mit einer Stress-Situation am Arbeitsplatz Probleme geben. Urlaub bucht man, nachdem der Chef diese freie Zeit genehmigt hat. Überlegt sich der Vorgesetzte dies nach der Buchung anders, ist nicht die Reiserücktrittsversicherung der Ansprechpartner, sondern das Unternehmen, in dem man beschäftigt ist. Alle Kosten, die mit der abgesagten Reise auf den Arbeitnehmer zukommen, sollte nun der Chef bezahlen, was nicht immer leicht realisierbar ist, vor allem, wenn die Kündigung zu befürchten ist.