Ein handgeschriebenes Weihnachtsgedicht schön verpackt

Ein schönes Weihnachtsgeschenk – das klingt sehr einfach, ist aber manchmal eine Aufgabe, die kaum zu bewältigen ist. Das Geschenk sollte einen gewissen Wert haben, einen persönlichen Bezug und selbstverständlich gefallen. Mit vielem Hin- und Her-Überlegen verzetteln sich dann aber viele bei der Geschenkauswahl. Die üblichen Gutscheine, Fehlkäufe und andere unliebsame Weihnachtsgeschenke werden besorgt. Das kurbelt die Wirtschaft an, macht aber sonst weder dem Beschenkten noch dem Schenker wirklich Freude. Wenn man sich allerdings einmal wieder auf die ideellen, statt die materiellen Werte besinnt, und ein nettes Weihnachtsgedicht in Briefform verschenkt, trifft man damit vielleicht mehr ins Schwarze, als mit jedem noch so teuren Parfum, oder dem männlichen Pendent Geschenk, dem Hemd mit Krawatte oder anderen eher schrecklichen als schönen Geschenken.

Natürlich ist es auch eine Frage der Gesamtinszenierung, ob ein solches heute eher außergewöhnliches Geschenk ankommt. Ein schnell aus dem Netz kopiertes und auf weißem Papier ausgedrucktes Weihnachtsgedicht in einem einfachen Umschlag wird den Empfänger nur wenig erfreuen – vor allem, wenn Herkunft und Gestaltung nur allzu deutlich auf ein in Eile angefertigtes Gesamtergebnis hinweisen. Wer sich aber Mühe gibt, nettes Papier und im Idealfall passende Umschläge benutzt, noch einige sehr persönliche Zeilen unter das Gedicht schreibt und das alles als Handarbeit präsentiert, wird zu 100 Prozent punkten. Der Vorteil, dass dies alles sehr kostengünstig ist und dennoch viel Freude auslöst, kommt manchem Weihnachtsbudget auf erfreuliche Weise obendrein zugute.

Papier und Umschläge mit passenden Weihnachtsmotiven oder Winterbildern

Alles steht und fällt mit der „Verpackung“ des geschenkten Gedichtes. Wie bereits beschrieben, kann auch einfach mit weißem Papier gearbeitet werden. Doch dieser kühle und karge Rahmen ist dem Anlass nicht dienlich. Wenn es schon sein muss, sollte man wenigstens ein paar weihnachtliche Aufkleber besorgen und das Geschriebene damit verzieren. Nur wenig teurer, dafür aber vollendet in Sachen Stil und Ästhetik ist bedrucktes Briefpapier. Dies kann im Internet in verschiedenen Chargen und Designs gekauft werden; dazu passend natürlich auch ein schicker weihnachtlicher Briefumschlag. Je nachdem, ob ein winterliches Gedicht im Brief enthalten sein soll, dieser ein lieber Adventsgruß ist oder zur ausgewiesenen Weihnachtspost mit gleich mit verschickten Neujahrsgrüßen gehören soll, kann auch das Thema vom Briefpapier nach dem eigenen Geschmack (oder dem des Empfängers) ausgesucht werden.

Weihnachtspapier gibt es von gediegen bis leicht kitschig, mit bunten, goldenen und reich verzierten Motiven, wahlweise in bunten Farben oder uni, seitlich, am oberen, unteren oder gesamten Rand bedruckt. Ein wenig Übung ist erforderlich, um die Zeilen des Gedichts schön in Szene zu setzen. Gerade Leute, die das ganze Jahr über eher wenig mit der Hand schreiben, werden hier Startprobleme haben. Ein Rohentwurf auf einem Schmierblatt schadet nicht – bis man sich sicher ist, die Zeilen zu treffen. Weihnachtspapier ohne Zeilen muss vielleicht mit dünnen Bleistiftstrichen, die hinterher ausradiert werden, vorbereitet werden, um ein gerades, schön geschriebenes Gesamtbild zu erzielen. Durchscheinendes Briefpapier hat den Vorteil, ein Zeilenblatt dahinter sichtbar zu lassen – das vereinfacht das „freie Schreiben“ ohne Zeilen ungemein. Es muss ja niemand wissen, dass man mit diesen kleinen Tricks gearbeitet hat, um ein fehlerloses und optisch einwandfreies Gesamtkunstwerk aus Wort und Schrift zu erstellen.

Womit schreibe ich?

Heute ist man es ja eher gewohnt, Dinge am PC zu schreiben und diese dann auszudrucken. Mit der Hand – also einem wie auch immer gearteten Stift – schreiben immer weniger Menschen. Das Drucken der Dokumente hat natürlich den klaren Vorteil, dass man vorher eine Rechtschreibüberprüfung durch das Programm am Computer in Anspruch nehmen kann und man ein sehr ordentliches Schriftbild erzielt. Auch gibt es heute viele Schriftarten in den Schreibprogrammen, die durchaus für persönliche Briefe und auch die Weihnachtspost geeignet sind. Geschwungene, schöne und gleichmäßige Schreibschrift bekommt mit der Hand nicht jeder hin – dennoch ist es noch eine Spur persönlicher, Weihnachtspost in der eigenen Handschrift zu verfassen. Kleine Fehler werden angesichts der liebevollen Art des individuellen Geschenks sicher verziehen. Wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, schreibt seinen Brief inklusive Gedicht am PC vor und druckt sich eine korrigierte Version zur Abschrift aus.

Für das handschriftliche Erstellen eines Briefes mit oder ohne Weihnachtsgedicht stehen viele Schreibgeräte zur Wahl. Ein einfacher, blau schreibender Kugelschreiber muss nicht unbedingt sein, reicht natürlich im Notfall aus. Schwarze Schrift sieht edler aus – noch dazu, wenn mit einem Tintenroller oder einem Füller gearbeitet wird. Je nach Empfänger kann auch farbiges, eher dunkles Papier benutzt werden, auf dem dann mit silbernen bronze- oder goldfarbenen Gelstiften geschrieben wird. Dies passt vor allem für die Weihnachtszeit sehr gut. Bunte Tintenroller, die gegebenenfalls zum Design von Briefpapier und Umschlag passen, gibt es im Schreibwarenhandel zu Hauf. So lässt sich für jeden Design-Wunsch und zu jedem Briefpapier auch ein optisch passender Stift finden. Für ein schönes Schriftbild empfiehlt sich natürlich ein Schreibgerät, welches gut in der Hand liegt und mit dem man auch die eigene Handschrift sauber zu Papier bringen kann. Wer sich einmal verschreibt, findet Korrektur-Möglichkeiten in vielen Varianten – oder fängt eben ganz altmodisch nochmal von vorne an. Übrigens macht ein schicker Weihnachtsstempel viel her, falls man weißes Papier verwenden möchte oder übersehen hat, passende Kuverts zum Weihnachts-Briefpapier zu besorgen. Dieser kann jedes Jahr wieder verwendet werden.

Weihnachtliche Gedichte selbst verfassen

Jeder Mensch hat seine Begabungen und ebenso gibt es Dinge, die einem nicht so sehr liegen. Dichtet ein Kind einen „Schüttelreim“, ist das süß und putzig – der Erwachsene blamiert sich damit eher und macht damit den Zweck des Weihnachtsgedichtes eher zunichte. Es zu versuchen und selbst ein Gedicht zu verfassen, ist durchaus legitim. Das fertige Ergebnis sollte natürlich nochmal durchgelesen werden – die Überlegung, wie man selbst die Zeilen auffassen und finden würde, ist Gold wert. Wenig schöne Ergebnisse entstehen, wenn man mit Gewalt reimen will und dabei vielleicht noch völlig am Thema vorbei schlittert. Nur, weil man kein kleiner Goethe ist, muss man sich aber nicht grämen – es wäre ja schlimm, wenn alle Menschen die gleichen Talente hätten.

Vielleicht gelingt das eigenhändige Dichten ja mit einer kleinen Anleitung aus dem Netz – ein Thema finden, das man dann auch nicht aus den Augen verliert, sich auf eine gewisse Länge zu beschränken, die wichtigsten Stichpunkte vorher zusammenfassen und das dann versuchen, in Reimform zu bringen: So könnte das eigene Weihnachtsgedicht durchaus gelingen. Manchmal nutzen Menschen ihren Heimatdialekt für eigene Gedichte: Sofern der Empfänger aus dem gleichen Gebiet kommt, kann das sehr gut ankommen.

Gedichte aus Büchern oder aus dem Netz

Niemand ist böse, wenn man sich seine eigene Schwäche eingesteht und ein Gedicht sucht und abschreibt. Es gibt viele Bücher mit Weihnachtsgedichten und auch im Internet lassen sich geeignete Seiten finden. Mit etwas Geschick lassen sich solche Gedichte vielleicht auf den Empfänger anpassen, also personalisieren; ein Muss ist das natürlich nicht. Es gibt auch die Alternative, zusätzlich zum Gedicht, als Einleitung oder individuellen Schluss einfach ein paar persönliche Zeilen dem Gedicht zuzufügen. Wer es schafft, hier auf die abgedroschenen und immer wieder verwendeten Floskeln zu verzichten, hat schon gewonnen.

Auch für geschäftliche Weihnachtspost kommen Gedichte in Frage. Nett ausgedruckt, mit einer persönlichen Anrede und verbunden mit den herzlichsten Weihnachtsgrüßen und allen (geschäftlichen) Wünschen für das nächste Jahr muss das Gedicht hier natürlich in gediegener Form präsentiert werden. Allzu bunt ist hier nur bei sehr wenigen Sparten gefragt. So nett verfasste Weihnachtsgrüße kommen – in der entsprechenden Verpackung – nicht nur bei Verwandten, Freunden und Bekannten gut an, sondern auch bei Geschäftspartner, Kollegen und Mitarbeitern.