In einer Demokratie regiert das Volk, indem es sich Menschen aussucht, die in ihrem Sinne arbeiten und das Land lenken. Das betrifft alle Bereiche, auch die Finanzen des Staates. Sparen muss der Deutsche, sagt nun die Regierung. Und das, nachdem man Jahrelang das Geld, das man sich seit dem Krieg sauer verdient hat, mit vollen Händen in die Länder verteilt hat. Niemandem geht es so gut, wie den Politikern in unserem Lande. Sie verdienen gut und können sich nicht über kleine Altersbezüge beschweren. Sie haben eigentlich ausgesorgt, auch wenn sie nur kurze Zeit in wichtigen Positionen beschäftigt sind.

Sparen will man in der Familienförderung, bei den Angestellten im öffentlichen Dienst, bei den Hartz IV Empfängern. Bei letzteren hat man noch die Erklärung, die Menschen durch diese harten Maßnahmen zur Arbeit motivieren zu wollen. Das Elterngeld, das mit großem Tamtam eingeführt wurde, wird nach den vorliegenden Plänen gekürzt beziehungsweise gestrichen. Bei all diesen Entscheidungen wird der Bürger nicht gefragt. Er wird vor vollendete Tatsachen gesellt und muss schlucken, was ihm aufgetischt wird. Ein kleiner Personenkreis hat die Kürzungen und Sparmaßnahmen beschlossen für Millionen von Bürgern.

Wie ungerecht mag es da dem kleinen Mann erscheinen, dass die Dienstfahrzeuge gar nicht groß und schnell genug sein können, und Milliarden und Abermilliarden für andere Länder scheinbar vorhanden sind. Nun ist die Frage, ob die Regierung, die das deutsche Volk selbst ausgesucht hat, das wirklich so entscheiden darf, oder nicht. Ändern kann man nichts, bis zur nächsten Wahl. Wenn das Sparpaket sein muss, ist die ganze Demokratie gefragt – arm und reich, arbeitend und arbeitslos, Politiker und Bürger.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.