Die UN klagt Geschehen im Kongo an

Die Menschenrechte sind ein Thema, bei dem die UN sehr schnell eingreifen, wenn auch nur der Verdacht nahe liegt, dass einem Volk oder einer Menschengruppe ein Unrecht angetan wird. Der neueste Schauplatz ist die Demokratische Republik Kongo, in der es viele Ungerechtigkeiten und Vergehen gegen die geltenden Menschenrechte gegeben hat. Der Bericht ist brandaktuell und eben erst veröffentlicht. Die Schandtaten, von denen im Report die Rede ist, liegen allerdings schon zwischen sieben und siebzehn Jahren zurück. Man kramt hier in alten Ereignissen, so kommt Kritik aus anderen Ländern. Man könne heute die Geschichte nicht mehr umschreiben, wurde argumentiert. Das Land Burundi lehnte den Bericht voll und ganz einfach ab.

Hauptaugenmerk wurde von der UN liegt auf dem ersten Krieg im Kongo, in welchem sehr viele grausame Kriegsverbrechen geschahen. Serienweise Vergewaltigungen, Angriffe mit Hämmern auf wehrlose Menschen und das Anzünden lebender Menschen sind nur wenige der vorgefallenen Taten, die in der Sammlung, die ausdrücklich keine Prozessakte sein soll, aufgelistet sind. Allerdings möchte die UN erreichen, dass die Grausamkeiten juristisch untersucht werden. Völkermord gegen die Hutu, eine afrikanische Minderheit, lautet eine der Anklagen, die zur Debatte stehen könnten, sollte dem Wunsch nach Gerechtigkeit stattgegeben werden.

Von Seiten der Beteiligten kommt harsche Kritik. Man will von den alten Dingen nichts mehr wissen und kontert mit Aussagen über mangelnde Objektivität und böse Absichten, die die UN verfolge. Es handle sich zudem nur um Gerüchte, die nicht bewiesen werden können. Opfer, die die Folter über sich ergehen lassen mussten und Augenzeugen, deren Angehörige einem Massaker zum Opfer fielen, sprechen aber eine andere Sprache. Die UN vertritt die Meinung, dass die geschehenen Dinge nicht totgeschwiegen werden dürfen.

Die Berufsschule schwänzen?

Zur Berufsausbildung gehört auch die Berufsschule und diese ist in ihren theoretischen Bestandteilen ebenso wichtig, wie die praktische Arbeit an einer Lehrstelle. Hier müssen gute Noten geschrieben werden, denn wer einen guten Gesellenbrief als Abschluss vorweisen möchte, muss in beiden Bereichen, also Theorie und Praxis bestens abschneiden. Wer durch Faulheit oder Abwesenheit glänzt, kann nicht erwarten, die guten Noten und das Grundwissen in seinem Beruf vom Himmel fallen zu sehen. Also ist die Teilnahme am Unterricht genau so wichtig, wie das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz.

Schulschwänzer gibt es wohl an jeder Schule, ob entschuldigt von den Eltern oder mit Unwissenheit aller, auf eigene Faust und nur zum Vorteil des freien Tages. Aber vor allem die Berufsschule ist eine wichtige Schulzeit, die man vor allem dazu braucht, dass man erst die Zwischenprüfung und dann die Gesellenprüfung irgendwann bestehen kann. Wenn immer wieder Lernstoff fehlt und auch nicht nachgeholt wurde, dann hat man ganz klare Lücken, die man so schnell nicht mehr auffüllen kann. Nur mit Mühe ist ein Bestehen der Gesellenprüfung dann noch möglich.

Es bringt also überhaupt nichts, die Berufsschule zu schwänzen, doch manche Schüler haben das noch nicht begriffen und tun es immer wieder und wieder. Bis dann der Tag der bösen Wahrheit kommt, an dem es heißt, dass man die Prüfung nicht bestanden hat. Dann ist wieder alles Schuld, nur nicht das selbstverantwortete Fehlen an der Schule. Aber nicht nur das Bestehen der Prüfung ist in Gefahr, wenn man die Berufsschule schwänzt. Auch der Chef in der Arbeit wird von Fehltagen nicht begeistert sein. Dann kann es schon einmal passieren, dass der Schulschwänzer die Kündigung schneller auf dem Tisch liegen hat als er denkt, denn die Berufsschule und der Arbeitgeber haben regen Kontakt zueinander und der Arbeitgeber wird natürlich auch über jeden Fehltag aufgeklärt. Es gibt nicht so viele Lehrstellen im Überfluss, dass man sich seiner Stelle zu 100 Prozent sicher sein könnte.

Man kann von Glück reden, wenn es bei einem gewaltigen Ärger oder einer Verwarnung bleibt, denn bei einem viel umworbenen Beruf ist für den Arbeitgeber ein Nachfolger schnell gefunden. Man sollte, bevor man wirklich schwänzen möchte, sich doch zuerst die Folgen durch den Kopf gehen lassen, damit man am Ende nicht vor die Türe gesetzt wird und arbeitslos ist. Das ist das zweifelhafte Vergnügen eines zusätzlichen freien Tages, verbunden mit einem ohnehin nicht astreinen Gewissen, nicht wert.

Lehrstellen im Überfluss?

Man stelle sich einmal vor, es gibt eine Menge arbeitslose Jugendliche, die keine Lehrstelle finden können, aber zugleich tausende von freien Lehrstellen im gleichen Land! Das ist wirklich eine Tatsache und eine Änderung ist nicht in Sicht. Das Problem, das Ausbilder und Auszubildende nicht zusammen führen kann, ist die Bildungskluft, die es leider im Moment im Lande Deutschland zu beklagen gibt. Es gibt Lehrstellen, für die sich selbst die Schulabgänger mit den schlechtesten Zeugnissen zu schade sind. Diese finden sich vor allem in der Gastronomie und im Dienstleistungsgewerbe, also überall, wo man wirklich arbeiten muss, und zwar vom ersten Arbeitstag an.

Stunden lang und das auch noch am Wochenende zu jedem Gast in einem Restaurant freundlich zu Mitarbeitern und Gästen zu sein oder am Herd zu stehen, Geschirr zu spülen und sich herum kommandieren zu lassen, ist eben nicht jedermanns Sache. Allerdings gehört dies zu einer Arbeit in der Gastronomie, wie das Amen zu jeder Bibel. Die Arbeitsmoral lässt zu wünschen übrig und das merken die Ausbilder am allerersten. Sie schreiben Lehrstellen aus, auf die sich zum Teil niemand bewirbt, weil einfach die Lust auf einen Knochenjob nirgends mehr zu finden ist. Das oft niedrige Anfangsgehalt und die geringen Aussichten auf Trinkgeld erschweren es den Gastronomen zudem, begeisterungsfähiges Personal für die Ausbildungsstellen zu bekommen, selbst, wenn sie Schulabgänger ohne jeglichen Abschluss und mit desaströsen Noten einstellen würden.

Andere Ausbilder haben das Problem, dass sie keine qualifizierten Azubis finden können. Die eingehenden Bewerbungen sind voller Rechtschreibfehler und in einer katastrophalen Form; die Bewerber interessieren sich zum Teil nicht wirklich für die ausgeschriebene Stelle. Aus dieser Flut von ungeeigneten Bewerbern wenigstens das Mittelmaß heraus zu picken, ist schwer. So bleiben viele Lehrstellen einfach unbesetzt, was der Sozialpolitik in Deutschland sicher nicht zu Ruhm und Ehre gereicht.

Bekämpfung der Wüstenbildung durch die UN

Die UN hat auf der ganzen Welt viele Verantwortungen übernommen, die natürlich allem voran der Menschheit als gesamtes dienen. Unter anderem will man auch der Desertifikation entgegen wirken. Unter Desertifikation versteht man die Ausbreitung der Wüsten, die Veränderung von vormals grünen und ertragreichen, fruchtbaren Regionen zu dürren Landstrichen. Die Wüste ist zwar ein wichtiger Lebensraum für einige Tiere und auch Pflanzen, sie kann aber vor allem für den Menschen zu einer großen Gefahr werden. Daher hat die UN beschlossen, die weitere Wüstenbildung zu beeinflussen und auch zu verhindern.

Die Vereinten Nationen können dies jedoch nicht ohne Hilfe. Das Vorhaben wurde deshalb zu einem großen und konkreten Ziel erklärt und es wird auch aktiv dafür gekämpft, dass die Wüstenbildung auf der Erde weniger wird. Sieht man sich die Neubildungen der einzelnen Wüsten an, dann ist dies teilweise sehr erschreckend. Die Wüste ist ein wichtiger Lebensraum, er darf natürlich nicht ganz zerstört werden oder gar so eingeschränkt werden, dass das Gleichgewicht dieses Teils der Erde nicht mehr vorhanden ist. Man sollte daher auch darauf achten, dass die Wüstenbildungen nicht so gering werden, dass hier etwas zerstört wird, was sehr wichtig für die Vegetation der Erde ist. Die Vereinten Nationen haben sich darüber sehr viele Gedanken gemacht und sind sich auch im Klaren darüber, dass man hier sehr konsequent und auch strikt vorgehen muss.

Durch die Wüsten und Steppen und deren Ausbreitung sind etwa eine Milliarde Menschen in Gefahr. Es gehen auch in jedem Jahr ungefähr zwölf Millionen Hektar fruchtbarer Boden verloren, der natürlich für die Gewinnung von Lebensmitteln und als Lebensraum gebraucht wird. Die Maßnahmen, um diese Ausbreitung zu verhindern und dagegen anzukämpfen, kosten sehr viel Geld. Die UN schätzt derzeit die Kosten auf 30 Millionen Euro im Jahr. Dies ist eine hohe Summe, dennoch darf man dabei nicht vergessen, dass Menschenleben gerettet und auch Grundlagen weiterhin erhalten bleiben für die Menschheit.

Fertigungen für Fertiggaragen teilweise ins Ausland verlagert

Sehr viele Branchen gehen dazu über, im Ausland die einzelnen Komponenten für ihre Produkte herstellen zu lassen. Das bedeutet für den Kunden nicht, dass es sich hierbei um schlechtere Qualität handelt, denn es sind in der Regel von kompetenten Fachkräften geführte Betriebe, die die Arbeiten ausführen. Lediglich der Preis wird davon beeinflusst, denn die Löhne und die Preise für Material sind in manchen Ländern eben billiger, was sich trotz der Kosten für die Logistik durchaus noch auf den Wiederverkaufspreis auswirken kann. Wer auf dem Markt mit der Konkurrenz mithalten möchte, kann es sich nicht erlauben, teuer zu produzieren. Das schlägt sich dann entweder auf den eigenen Gewinn nieder oder aber auf den Verkaufspreis, der dann über dem der anderen Firmen liegt. Weniger Kunden bedeutet, weniger Einnahmen und das ist der Anfang vom Untergang für jedes Unternehmen. Wie die Verlagerung ins Ausland geschieht, ist verschieden. Entweder wird ein ausländisches Unternehmen mit gewissen Qualitätsvorgaben einfach mit der Herstellung verschiedener Bauteile beauftragt, oder ein eigenständiges Unternehmen gegründet, speziell für die Fertigung einzelner Komponenten. Dieses steht dann entweder unter der Leitung deutscher Vorarbeiter oder die deutsche Firmenleitung übernimmt die Ausbildung, Schulung und Auswahl der Angestellten, um den Standard zu wahren.

Ein Unternehmen könnte nicht mehrere Jahre Garantie auf seine Produkte versprechen, wenn sie sich nicht vollkommen sicher wäre, keine schlechte Qualität zu liefern. Also wird man darauf achten, dass die Fertiggaragen und alle einzelnen Teile, die hier verbaut werden, nach allen Regeln der verlässlichen deutschen Handwerkskunst hergestellt werden. Die billigere Produktion im Ausland darf natürlich auf keinen Fall die Folge haben, dass das Unternehmen bei den verkauften Garagen immer wieder für Mängel zur Verantwortung gezogen wird. Das wäre nicht nur schlecht für den lebenswichtigen Ruf der Firma, sondern schmälert auch den Gewinn des Unternehmens erheblich und nachhaltig. Deshalb muss, falls im Ausland produziert wird, nach höchstem Standard in Material und Arbeitsweise gearbeitet werden.

Zwei Arten gibt es, Fertiggaragen herzustellen. Zum einen werden hier so genannte Schalungsmaschinen verwendet. Dabei werden nicht die einzelnen Wände in Formen gegossen, sondern eine Schalung für den kompletten Korpus der Fertiggarage genutzt. Durch Rütteln erreicht man eine blasenlose Festigung des Betons und das Fehlen von Fugen und Montagestellen. Durch das Einfügen des vorgefertigten Bodens kann der Rest der Garage gleich mit dem Boden verbunden werden. Auch ein nachträgliches Anschrauben und verfugen ist möglich. Der Boden der Garage, sofern er extra gefertigt wird, ist eine Komponente, für die man über die Auslandsproduktion nachdenken kann.

Viele Länder profitieren davon, dass die deutschen Industriebetriebe ihre Fertigung in ihre Regionen verlegen. Einige deutsche Unternehmen haben sich beispielsweise auch in Polen angesiedelt. Laut www.auswaertiges-amt.de führte nicht zuletzt diese Tatsache dazu, dass Polen als einziges EU-Mitgliedsland ein positives Wirtschaftswachstum vorweisen kann. Nach wie vor sind die Löhne in Polen sehr günstig, auch wenn in den letzten Jahren eine gewisse Angleichung an europäische Standards erfolgte. Das Produzieren in Polen ist vor allem für Unternehmen günstig, die nahe der östlichen Grenze der Bundesrepublik ansässig sind und von dort aus den weiteren Verkauf ihrer Produkte erledigen. So halten sich die Kosten für den Transport in Grenzen und natürlich ist auch eine Zusammenarbeit über die geringere Distanz viel leichter in die Tat umzusetzen.

Für den Verbraucher bedeutet es keinen Unterschied, ob nun eine Fertiggarage oder ein anderes Produkt allein in Deutschland oder mit in Ausland gefertigten Komponenten hergestellt wird. Das Verschmelzen der Länder vor allem innerhalb der Europäischen Union bringt nur Vorteile mit sich. Dies macht bei Garagen einen ebenso geringen Unterschied aus, wie zum Beispiel bei den Fahrzeugen, die zwar ein deutsches Label tragen, aber für die die einzelnen Bauteile aus aller Herren Länder zusammen gekauft werden.