Regenwasserspeicher sollen in Ländern mit Wasserknappheit helfen

Wasserknappheit ist seit Menschengedenken ein Problem der Weltbevölkerung – die einen davon direkt betroffen, andere mit Ideen und Spenden zur Hilfe beschäftigt. Leider reicht die jährliche Anstrengung der Hilfsorganisationen nicht aus, um alle Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen – kommt doch erschwerend hinzu, dass die Klimaveränderung die Problematik stetig vergrößert. Durch die Erderwärmung dehnen sich die vorhandenen Wüsten aus, verwandeln sich andere Gebiete in diese unwirtschaftlichen und dürren Landschaften. Der Grundwasserspiegel sinkt in weiten Teilen der Erde. Sogar im eigentlich mit Trinkwasser überversorgten Europa machen sich Veränderungen in der Trinkwasserversorgung bemerkbar.

Man muss sich einmal vor Augen halten, dass nur etwa ein Prozent des auf der Erde existierenden Wassers wirklich Trinkwasser, also Süßwasser in einer bestimmten Qualität ist. Der blaue Planet besteht zwar zu Dreiviertel aus Wasser, jedoch nehmen die Salzwasser Vorkommen hiervon alleine etwa 97 Prozent ein. Dann fallen im Moment noch circa 2 Prozent vom weltweiten Wasser auf das Polareis. Bei den aktuell gravierenden Klimaveränderungen gehen Experten davon aus, dass bereits in 30 bis 35 Jahren mehr als fünf Milliarden Menschen in einer Region leben werden, in der es schwer sein wird, sauberes Wasser zum Trinken und Waschen zu haben. Hierzulande ist es eine Selbstverständlichkeit, täglich mindestens einmal mit frischem Wasser zu duschen. Trinkwasser ist allgegenwärtig – aus der Leitung, in Spendern und so weiter.

Die „zivilisierte“ Welt kann es sich leisten, mit diesem Wasser Autos zu waschen, Blumen zu gießen und sogar Verunreinigungen in Kauf zu nehmen – es ist ja genug da. An anderen Orten schleppen die Menschen Krüge mit Wasser über weite Distanzen von Quellen zum Wohnort – hygienisch bedenkliche Wasservorräte müssen genutzt werden. Die Folge sind viele Krankheiten, Mangelversorgung bei Kindern, Senioren, Kranken und allen anderen und sogar eine hohe Todesrate durch etwas, das es hier in Deutschland und in anderen reichen Ländern nicht gibt: Durst. Fehlendes Wasser macht eine vernünftige Landwirtschaft unmöglich – Felder können nicht bewässert, Tiere nicht getränkt werden. Auch hier wirkt sich das fehlende oder zumindest knappe Wasser also auf die Lebensweise des Menschen aus.

Nicht nur die Klimaerwärmung sorgt für zunehmende Wasserknappheit. Auch die rapide wachsende Bevölkerungsdichte auf der Erde entwickelt sich schon seit vielen Jahren zum Problem: Mit immer weniger Wasserressourcen müssen immer mehr Menschen versorgt werden. Trotz größter Bemühungen aller möglicher Hilfsorganisationen sind gravierende Mängel in der Technik, die eigentlich die Wasserversorgung gewährleisten soll, vorhanden. Kaputte Leitungen, fehlende Isolierung oder nicht vorhandene Kläranlagen bereiten den Helfern Kopfzerbrechen; kaum wird ein Leck geflickt, eine Leitung, in der das Wasser zusehends verdampft, isoliert oder eine Kläranlage gebaut, tut sich an anderer Stelle wieder ein ähnlich gelagertes Problem auf. Genügend Wasser zu gewinnen, dieses in hygienischen Gesichtspunkten besser zu machen und damit die Menschen besser zu versorgen, ist das Ziel, das auf verschiedene Weise umgesetzt werden soll – ein langwieriger Prozess, bei dem die Hilfsbereitschaft von Spendern, aber auch Ideen aus dem technischen Bereich nicht fehlen dürfen. Man muss sich vor Augen halten: Für weniger als 10 Euro ist es heute möglich, das Trinkwasser für einen Menschen dauerhaft zu sichern – Sonnenenergie Anlagen zur Wassergewinnung werden gebaut. Für nur wenig mehr Geld kann sich eine Familie einen Wasserfilter aus Keramik leisten. Und auch eine Anlage, die als Regenwasserspeicher genutzt wird, ist von kleinen Spendenbeträgen erschwinglich. Das hier gewonnene Wasser wird gefiltert und steht den Menschen in den entsprechenden Gebieten in beinahe vollem Umfang zur Verfügung.

Was ist ein Regenwasserspeicher?

In unseren Gefilden werden Regenwasserspeicher eher aus Gründen der Sparsamkeit gekauft und genutzt. Leitungswasser kostet Geld und muss entsprechend der verbrauchten Menge auch in der Abwasserrechnung berücksichtigt werden. Deswegen sind die Gartenliebhaber, die ihre Blumen mit Regenwasser versorgen, Paradebeispiele für Sparsamkeit – das Wasser, das vom Himmel kommt, kostet nichts und kann ohne Weiteres gesammelt und sogar ungefiltert zum Bewässern verwendet werden. Auch in der Landwirtschaft wird mit solchen Regenwasserspeichern hier gearbeitet, um Felder mit Saatgut zu einer sicheren Ernte zu bringen. Letztendlich ist ein solcher Wasserspeicher nichts anderes, als ein Auffangbecken für Regenwasser. Es wird aufgefangen, indem es zum Beispiel von der Dachrinne über eine Leitung in einen geeigneten Behälter geleitet wird. Es gibt überirdische und unterirdische Versionen in zig verschiedenen Größen.

Der Einsatz von Regenwasserspeichern

Nicht in allen, aber in einigen wasserknappen Ländern könnte man durch Regenwasserspeicher einiges bewirken – und Hilfsorganisationen sind auch damit beschäftigt, unermüdlich am Projekt der weltweit ausreichenden Trinkwasserversorgung zu arbeiten; sprichwörtlich Tröpfchen für Tröpfchen, Schritt für Schritt. Natürlich beginnt der Weg zunächst mit der Aufklärung derer, die sich über Wasser in ausreichender Menge keine Gedanken machen müssen. Wasser spenden funktioniert nur sehr bedingt – wichtiger ist es, eine vernünftige, an das Land und den Ort und seine widrigen Verhältnisse angepasste Versorgung zu erstellen. Dazu zeigen Organisationen, wie der WWF und andere sehr deutlich auf, wo die Probleme liegen.

Um Regenwasser sammeln zu können, sind Niederschläge einmal die logische und wichtigste Voraussetzung; nur, wo es auch Regen gibt, kann das Wasser aufgefangen und verwendet werden. Auf die Menge dieser Niederschläge kommt es gar nicht in erster Linie an; sobald sich die Niederschlagsmenge einigermaßen lohnt, ist jeder gewonnene Liter Wasser eine Erleichterung für alle Männer, Frauen und Kinder in der jeweiligen Region, egal, welchen Alters. Die Helfer finden oft uralte, hygienisch mehr als bedenkliche Brunnen und Zisternen vor, die mit löchrigen Leitungssystemen ausgestattet sind. Zudem fehlt jegliche Form der Wärmeisolierung. Also geht eine Menge Wasser bereits dadurch verloren, dass es in der Sonne verdunstet. Der Rest wird wiederum dezimiert, indem es aus den rostigen Leitungen einfach so in der Landschaft versickert, obwohl jeder Tropfen davon eigentlich für die Versorgung der Bevölkerung aufgebracht werden müsste. Nicht selten sind die Wasserressourcen abgestanden, voller Bakterien und anderem Schmutz. Gleichzeitig jedoch schöpfen die einen Familien gerade ihr Trinkwasser aus der gleichen Wasserquelle, in der eine andere gerade sich selbst und ihre Wäsche wäscht. Eine Vorstellung, die dem „reichen“ Menschen hierzulande die Gänsehaut über den ganzen Körper treibt.

Das Regenwasser in Speichertanks aus Polyethylen oder anderen haltbaren, hygienisch deutlich probateren Behältern zu sammeln, für eine dichte Wasserzuleitung zu sorgen: Das ist der erste Weg zur Hilfe in den betroffenen Regionen. Wird dann dieses Wasser noch unterirdisch gelagert – also unter der Erdoberfläche eingegraben – wird auch die Verdunstung weitestehend als Problem eliminiert. Nun fehlt noch ein Filter, der zwischen dem gesammelten Regenwasser und dem mitgebrachten Gefäß der jeweiligen Familien zwischengeschaltet ist. Keramikfilter sind eine Lösung; es gibt aber auch andere Variationen, die allesamt jeden Cent wert sind. Sie reinigen das Regenwasser von sichtbarer und unsichtbarer Verschmutzung und schaffen genießbares und unbedenkliches Trinkwasser. Für die Landwirtschaft kann das Wasser auch ungefiltert benutzt werden – die Hungersnöte werden seltener beziehungsweise weniger schlimm und auch damit ist ein Erfolg erzielt, wie zum Beispiel das Projekt Wasser für Afrika erläutert.

Diese Anlagen können für einzelne Haushalte, aber auch in größerer Form für eine Siedlung oder ein Dorf geschaffen werden. Zumindest ein Teil des Wasserbedarfs kann also durch Regenwasser abgedeckt werden; die Problematik wird entschärft. Immerhin – so sagt der WWF in seiner Schilderung – gibt es kleine und große Streitigkeiten um vorhandene Quellen – vom Nachbarschaftsstreit bis hin zu politischen Fehden. Verständlich, wenn es um die Gesundheit und das Überleben von Menschen geht.

Ganz klar ist es auch, dass alleine das Beschaffen und Bereitstellen von Regenwasserspeichern inklusive Leitungssystemen und Filtern nicht ausreicht, um alle Menschen auf der Welt mit Trinkwasser zu versorgen. Zumindest aber dort, wo es nach langen Dürreperioden auch wieder einmal im Überfluss regnet, kann das durch Regenwasserspeicher gewonnene Süßwasser als Bewässerungsmittel und Trinkwasser definitiv Jahr für Jahr viele Leben retten.

Auch eine Detektei kann bei Kindesmisshandlung ermitteln

Egal, welche Form der Gewalt an Kindern verübt wird: Es möchte den Menschen, die davon hören, das Herz aus dem Leibe reißen. Was manche arme, unschuldige Seele mitmachen muss, ist kaum zu ertragen – die Strafen für die Täter sind entsprechend hoch. Doch um sie bestrafen zu können, müssen die Täter erst einmal überführt werden. Die Fälle von sexuellem Missbrauch schockieren immer wieder die Menschheit, ebenso, wenn eine Mutter oder ein Vater ein Kind zu Tode schüttelt, es verhungern lässt, wegsperrt oder anderweitig misshandelt. Oft entdeckt das Jugendamt die schlimmsten Zustände nicht, verschließen direkte Nachbarn oder Angehörige die Augen, wenn Kinder abgemagert, mit blauen Flecken übersät oder laufend gebrochenen Gliedmaßen und anderen Verletzungen geplagt ist. Man mischt sich nicht ein – das ist aber leider genau das Verhängnis der Kinder, die betroffen sind. Oft erfährt die Gesellschaft – inklusive der Behörden – erst von den schlimmen Stunden, die ein Kind durchleiden musste, wenn es zu spät ist. Dabei hätte man gegen die Kindesmisshandlung zum Beispiel mithilfe einer Detektei vorgehen können. Der Vorwurf, vor allem an das Jugendamt und Erzieher in Kindergärten beziehungsweise Kitas sowie die Lehrer an den Schulen, untätig zugesehen zu haben, ist nicht unberechtigt. Jedes kleine Leben, das auf so eine schlimme Art und Weise beeinträchtigt wird – oder sogar beendet wurde – ist es wert, zu kämpfen.

Kindesmisshandlung in Familien: Wie handelt die Detektei?

Der Grat zwischen Wahrung der Persönlichkeitsrechte und einer Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen – wozu gerade Kindesmisshandlung auf schändlichste Art und Weise zählt – ist für eine Detektei und ihre Ermittler keine leichte Aufgabe. Auf der einen Seite dürfen die Ermittlungen nicht einfach in Wohnungen oder Häuser führen, um dort widerrechtlich eine Videoüberwachung anzubringen oder anderweitig nach gerichtsverwertbaren Beweisen zu suchen. Auf der anderen Seite schreit der Verdacht auf die Misshandlung eines Kindes geradezu danach, hier alle rechtlichen Vorschriften außer Acht zu lassen und mit egal welchen Mitteln die Grausamkeiten so schnell, wie möglich, zu beenden. Nur die Polizei darf jedoch unter dem Motto „Gefahr im Verzug“ sofort handeln, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Ein Detektiv, der in ein Wohnhaus eindringt, um seinen Verdacht zu bekräftigen, muss mit Strafen rechnen und verspielt noch dazu die Gerichtsverwertbarkeit eventueller Beweise, da unrechtmäßig gesammeltes Beweismaterial vor Gericht nicht zugelassen wird. Detektive können für eine Überführung schuldiger Täter sorgen, aber auch klarstellen, dass der Verdacht unbegründet war. Wie die Diskussion auf www.hilferuf.de erahnen lässt, können Eltern schnell in einen Verdacht kommen, wenngleich ein Unglücksfall nicht auszuschließen ist. Doch zählt angesichts vieler schlimmer, tödlich endender Fälle die Devise: Lieber einmal zu Unrecht verdächtigt, als das Leben eines Kindes aufs Spiel zu setzen. Die Jugendämter nehmen aufgrund vieler schockierender Fälle in den vergangenen Jahren ihre Aufgabe nun sehr ernst – manchmal erwischt es leider aber auch Unschuldige.

Wer beauftragt und bezahlt die Detektei?

Klingelt das Jugendamt an einer Türe, ist es oft der Fall, dass Lügen und eine Scheinwelt geschaffen werden. Findet der Mitarbeiter der Behörde keine stichhaltigen Beweise, kann er in bedingtem Rahmen auf eine Detektei zurückgreifen – die fremden Personen, die nicht als verdächtig eingestuft werden, bringen vielleicht mehr in Erfahrung. Wer nun argumentiert, dass hier Staatsgelder verwendet werden, die dem Steuerzahler zur Last fallen, sollte einmal überlegen, was auf dem Spiel steht. Leider hat kaum ein Nachbar das Geld übrig, einen Detektiv zu beauftragen und die Kosten im Zweifelsfalle auch zu übernehmen. Wachsames Verhalten der Nachbarn, ein lieber überflüssiges Informieren der zuständigen Behörden und Hilfe für die Eltern und Pflegeeltern, die manchmal aus Überforderung handeln, wären wünschenswert. Damit Fälle, wie auf www.focus.de berichtet, gar nicht erst passieren, müsste die Gleichgültigkeit aus der Gesellschaft verschwinden. Das gilt gegenüber auffälligen pädophilen Personen ebenso, wie in Bezug auf gewalttätige Väter, verzweifelte Mütter und alle, die Kinder misshandeln, missbrauchen oder sogar töten.

Demokratie auch in einer Familie

Die kleinste Einheit in einer Demokratie ist die Familie. Hier sollte also die Demokratie in ihren Grundsätzen gelebt werden, denn sonst kann sie in den höheren Eben ja eigentlich gar nicht funktionieren. Dass das nicht immer so ganz funktioniert, ist klar. Würde jeder in der Familie gänzlich nach seiner Meinung leben, wäre das Chaos wohl vorprogrammiert. Das sind aber rein private Dinge, wo zwar prinzipiell auch jeder Mensch das Recht auf seine eigene Meinung hat, dies aber zu sehr schlechten Entscheidungen führen könnte. Deswegen ist es auch gesetzlich geregelt, dass Minderjährige zunächst einmal die Anweisungen ihrer Eltern zu befolgen haben und diese auch durch ihre Unterschrift ihr Einverständnis in vielen Belangen geben müssen. Auflehnung gegen diese beschnittenen Rechte der Demokratie gibt es an jedem Tag Tausende Male auf der ganzen Welt.

Die Erziehung zur Demokratie ist wichtig. Der Vater als Patriarch, die Mutter als gefügige Begleiterin seines Daseins, die Kinder als reine Befehlsempfänger: Diese Zeiten sind ein für alle Mal vorbei und sollten nach Möglichkeit auch niemals wiederkehren. In vielen, längst aber nicht allen Familien in der demokratischen Welt funktioniert es mittlerweile ganz gut, dass zumindest zwischen den Partnern die Entscheidungen unter Berücksichtigung der Argumente beider Parteien getroffen werden. Über den Urlaub zum Beispiel könnte man ja auch die Stimmen der Kinder berücksichtigen; manche gute Idee kommt hier zutage. Die Unterdrückung, die in anderen Kulturen immer wieder noch thematisiert werden muss, wird sich auch in den nächsten Jahren noch nicht beseitigen lassen, auch wenn Menschenrechtler sich vehement dafür einsetzen. Leider ist die Demokratie aber auch in mancher deutschen Familie nicht wirklich das, was sie sein sollte: Ein gleichberechtigtes Miteinander aller Personen.

Actionkidz arbeitet gegen Kinderarbeit in Haiti

In Haiti ist noch lange nicht alles wieder wenigstens so wie vor der Erdbebenkatastrophe, wobei man auch damals nicht von einem schönen Leben sprechen konnte. Vor allem die Kinder hatten sehr unter der Armut zu leiden, die sich in der Bevölkerung ausgebreitet hatte. Kapital waren Kinder, die zur Arbeit geschickt wurden, so genannte Restavèks. Diese Kinder wurde von ihren Eltern bei Fremden oder auch reicheren Familienangehörigen abgegeben. Dort gab man ihnen, wenn sie Glück hatten, etwas zu essen, Kleidung und ein Bett, vielleicht wurden sogar Schulbesuche ermöglicht. Dafür mussten diese Restavèks – im Idealfall – kleine Handreichungen erledigen, gewisse Aufgaben übernehmen.

Diese Situation ergab sich daraus, dass die Eltern ihre Kinder nicht selbst ernähren konnten und sich manchmal durch das „Verleihen“ der Kleinen als Arbeitskräfte wenigstens ein wenig Geld verdienen konnten. Wie man sich vorstellen kann, war das Geld schon vor dem Erdbeben nicht mit einem Lohn als solches zu vergleichen. Auch die vereinbarte und die tatsächliche Arbeitsleistung und Arbeitszeit waren nicht immer das Gleiche. Ausbeutung bis hin zur Sklaverei, Tage mit 16 Stunden Arbeitszeit und schlechte Versorgung, die Verweigerung des Schulbesuchs zugunsten harter Arbeit: So sah die Realität aus. Viele Kinder sind nun in Haiti seit dem Erdbeben verwaist. Wer keine Waise ist, hat vielleicht behinderte Eltern oder sie immer noch nicht wieder gefunden. Also sind viele Kinder, die in Europa nach der Schule Freizeit haben und wohl behütet im Überfluss aufwachsen, in Haiti vollkommen allein gelassen. Sie verdingen sich als Tagelöhner, um Essen zu haben und geraten damit in ihren jungen Jahren schon in eine Falle aus unmenschlicher Arbeit, Hunger und sozialem Elend – abseits jeder Unbeschwertheit und Kindheit.

Die Restavèks aus ihrem Elend zu befreien, ihnen ein Leben mit Schule, Essen und Spielen zu ermöglichen: Das hat sich die Organisation Actionkidz auf die Fahne geschrieben. Hier werden Spenden sinnvoll eingesetzt, die Kinder – die auf der Welt mehr als 200 Millionen Leidensgenossen haben – aus den Fängen der Ausbeuter befreit. Zudem arbeitet man vehement gegen die Firmen, die Produkte kaufen, die durch die Kinderarbeit hergestellt werden. Wo kein Abnehmer, da kein Bedarf an minderjährigen Arbeitskräften, für die die Sonne nicht Freude des Lebens, sondern erschwerte Arbeitsbedingungen bedeutet.

Der Handel mit Spielesoftware

Nicht immer will ein Gamer ein Spiel, das er sich für Konsole oder PC gekauft hat, wirklich behalten. Die Spiele kosten einiges an Geld; schlimm, wenn das eine oder andere dann die Erwartungen, die man nach dem Lesen der Testberichte aus den Spielmagazinen an das Spiel gestellt hatte, nicht erfüllt werden. Dann spielen die meisten es, wenn überhaupt, einmal durch, bevor sie es dann wieder weiter verkaufen. Es gehört beispielsweise zur Ehre eines hartgesottenen PS III Spielers, die Trophäen aus dem Spiel mitzunehmen und in seiner ewigen Sammlung aufzureihen. Auch, wenn das Spiel eher zu den unerfreulichen gehört, weil zum Beispiel die Handlung zu wünschen übrig lässt, wird es also dann einmal durchgespielt.

Nach diesem einmaligen Gebrauch würde das Spiel nur noch im Regal stehen, ohne weiter Beachtung zu finden. An anderer Stelle warten aber andere Zocker darauf, das Spiel endlich gebraucht kaufen zu können, weil sie einfach nicht so viel Geld übrig haben. Von dem Erlös des Verkaufs ist das nächste Spiel, das bald auf dem Markt erscheint, zumindest zu einem Drittel schon wieder bezahlt. Also ist es klug, sich auf einer Versteigerungsbörse oder einem Marktplatz sehen zu lassen, um ein entsprechendes Angebot zu veröffentlichen. Keine Vorstellung davon, was man für ein einmal gespieltes, relativ marktfrisches Spiel verlangen kann? Ein Blick auf die anderen im Netz befindlichen Angebote lohnt sich hier, denn so bekommt man eine Vorstellung von seinen Möglichkeiten. Der Handel mit gebrauchter Spielesoftware ist nicht verboten. Hier kann man volles Vergnügen mit einem geringen Aufwand zu einem wesentlich günstigeren Preis haben.